César Fernández
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IT-Stratege, Systemarchitekt, Projektleiter,
digitaler Möglichmacher
Rund 30 Jahre Erfahrung in der Gestaltung und Orchestrierung komplexer IT-Landschaften – heute mit dem Blick nach vorn: Künstliche Intelligenz in der Praxis.
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Ich bin IT-Stratege und Systemarchitekt mit rund 30 Jahren Erfahrung in der Gestaltung komplexer IT-Landschaften. Als IT-Verantwortlicher eines Unternehmens mit über 520 Mitarbeitenden verantworte ich Planung, Betrieb und Weiterentwicklung der IT-Infrastruktur – rund 80 Server, 1.000 Netzwerkgeräte und 520 Arbeitsplätze. Mir geht es darum, IT so zu gestalten, dass sie sicher, stabil und unauffällig läuft und echten Mehrwert für die Geschäftsprozesse schafft.
Strategie und Tagesgeschäft sind für mich kein Widerspruch – gerade in kleinen Teams arbeite ich nah an der Praxis mit. Diese Nähe hilft, mit Partnern auf Augenhöhe zu sprechen und Vorhaben ohne Umwege umzusetzen.
Eine Herzensangelegenheit ist die Förderung von Nachwuchstalenten. Ich habe ein Azubi-Kompetenzteam ins Leben gerufen, das den First-Level-Support unterstützt und Schulungen für Mitarbeitende entwickelt, um digitale Prozesse zu vereinfachen. Dabei fungieren die Auszubildenden auch als Schulungspartner: In Online-Workshops bereiten sie eigenständig Themen auf, die sie besonders interessieren, tauschen sich mit anderen Azubis darüber aus und entscheiden gemeinsam, welche Inhalte sich für einen Wissensaustausch mit den Mitarbeitenden eignen. Dieses Projekt fördert Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein – und zeigt, dass Nachwuchsförderung kein Nebenprodukt ist, sondern eine Investition, die sich direkt im Alltag auszahlt.
Besonders greifbar werden die Erfolge des Azubi-Kompetenzteams anhand eines konkreten Beispiels: Inzwischen haben die ersten Abteilungen gemeinsam mit den Auszubildenden wesentliche Arbeitsabläufe und Strukturen so dokumentiert, dass neue Azubis kaum noch eigene Notizen anlegen müssen. Die bereitgestellte Dokumentation ist so praxistauglich und umfassend, dass sie den Einstieg und das tägliche Arbeiten erheblich erleichtert.
Von diesem Ansatz profitieren nicht nur die Auszubildenden:
- Mitarbeitende sparen deutlich Zeit, weil sie auf sorgfältig vorbereitete Unterlagen zurückgreifen können und sich weniger mit aufwändiger Dokumentation beschäftigen müssen.
- Die Effizienz in der Einarbeitung neuer Kolleginnen und Kollegen steigt, da bekannte Prozesse und Abläufe klar und nachvollziehbar festgehalten sind.
- Inzwischen wenden sich sogar Mitarbeitende aktiv an die Azubis mit der Bitte, spezielle Arbeitsschritte oder Vorgänge zu dokumentieren, sodass die praxisnahe Wissensbasis weiter wächst.
Insgesamt lassen sich durch diese Initiative spürbare Einsparungen an Zeit und Kosten erzielen, da der Aufwand für die Einarbeitung und die wiederholte Erfassung gleicher Informationen deutlich reduziert wurde.
Dieser gemeinsame Lernerfolg zeigt, wie sinnvoll es ist, Verantwortung an Auszubildende zu übertragen und sie in den Prozess der kontinuierlichen Verbesserung einzubinden.
Rund 30 Jahre habe ich kritische IT-Infrastruktur verantwortet. Genau diese Erfahrung setze ich heute in der Künstlichen Intelligenz ein – nicht als Schlagwort, sondern handfest. Ich baue, orchestriere und teste täglich mit KI. Was hier steht, ist kein Kurs, den ich besucht habe – es ist, woran ich gerade wirklich arbeite.
Seit Monaten baue und nutze ich ein selbst entwickeltes Framework, das KI nicht als Spielerei begreift, sondern als steuerbares System – mit allem, was verlässlicher Betrieb braucht: festen Abläufen, Sicherheitsregeln, einem Gedächtnis über Sitzungen hinweg und einem ganzen Team aus KI-Modellen, das sich gegenseitig prüft und widerspricht. Kein Prototyp zum Vorzeigen, sondern mein tägliches Werkzeug, das mit jeder Session reift.
Läuft synchron über mehrere Rechner · Modelle: Claude, GPT, Gemini und lokal betriebene · automatisierte Abläufe für Start, Sicherung und Dokumentation.
Ich arbeite praktisch mit aktuellen KI-Werkzeugen – von cloudbasierten Modellen bis zu lokal betriebenen, die das Haus nicht verlassen. Mehrere Modelle laufen dabei parallel: Sie bearbeiten eine Aufgabe gemeinsam und prüfen sich gegenseitig. So entsteht aus einzelnen Werkzeugen ein Team.
Ich baue eigene Wissensdatenbanken auf, aus denen die Modelle gezielt Fakten ziehen, statt sie zu erfinden. Das Ergebnis: Antworten, die auf belegbarem Wissen beruhen – nachvollziehbar und überprüfbar, so wie ich es aus der IT gewohnt bin.
Aus dem Üben werden Dinge, die laufen: KI-gestützte Begleiter für Kinder, Lern- und Analysewerkzeuge, Auswertungspipelines. Vom ersten Gedanken bis zum funktionierenden Prototyp.
Das ist für mich der entscheidende Punkt: Dieselbe Disziplin, mit der ich seit Jahren kritische Infrastruktur absichere, bringe ich in die Einführung von KI – mit Datenklassifizierung, klaren Freigabeprozessen und einem bewussten Nein zu unkontrollierter Schatten-KI. Den Nutzen heben, ohne neue Risiken zu schaffen. Genau hier treffen meine beiden Welten aufeinander.
Das Fundament, auf dem ich aufbaue: Ich verantworte die IT für ein Unternehmen mit über 520 Mitarbeitenden. Nicht, indem ich alles selbst mache, sondern indem ich einschätze, was gebraucht wird, wer es am besten umsetzt und wie am Ende alles zusammenpasst. Mein Grundsatz: Was intern aufgebaut werden sollte, bleibt im Team. Für Spezialthemen hole ich gezielt externe Expertise dazu – punktgenau und ohne die Organisation dauerhaft aufzublähen.
Diese Tiefe in Netzwerk, Sicherheit, Identität und Betrieb ist kein Selbstzweck – sie ist die Grundlage, auf der ich heute KI verantwortungsvoll aufsetze.
Unser gesamtes Netzwerk – kabelgebunden und drahtlos, inklusive Zugangskontrolle – basiert auf Extreme Networks und wird zentral gesteuert. Rund 1.000 Geräte; der Zugang läuft über NAC – nur zertifikatsbasierte, bekannte Geräte kommen ins Netz, alles andere wird segmentiert. Die Absicherung nach außen übernimmt ein FortiGate-Firewall-Cluster, ergänzt um DNS-Filterung mit Blueshield. Entscheidend ist für mich nicht der Produktname, sondern dass die Ebenen zusammenspielen und Änderungen im Betrieb nicht zum Risiko werden.
520 Arbeitsplätze brauchen Schutz, der mitdenkt. CrowdStrike übernimmt bei uns Bedrohungserkennung, Reaktion und seit kurzem auch die Absicherung von Identitäten – ein logischer Baustein, der direkt mit der Härtung unseres Verzeichnisdienstes zusammenspielt. Spotlight zeigt uns Schwachstellen, bevor sie zum Problem werden. Patches und Software werden automatisch verteilt. Mein Part: dafür sorgen, dass diese Bausteine nicht nebeneinander, sondern miteinander arbeiten.
Wer darf was, von wo, und unter welchen Bedingungen? Das ist die Kernfrage moderner IT-Sicherheit. Unser Verzeichnisdienst ist nach einem Schutzebenen-Konzept aufgebaut und gehärtet. Die Identitätssicherheit läuft über CrowdStrike – verzahnt mit dem Endgeräteschutz und der Verzeichnishärtung. Dazu kommen Mehrfaktor-Authentifizierung und klare Regeln für privilegierte Konten. Das Ziel: Jeder Zugriff ist nachvollziehbar, kein Konto hat mehr Rechte als nötig.
Rund 1.000 Postfächer, ein lokaler Mailserver, vorgeschaltete Filterung, revisionssichere Archivierung und verschlüsselter Dateitransfer. Spannend ist das Zusammenspiel zweier Ebenen: Ein Security-Gateway fängt Bedrohungen ab, bevor sie entstehen können. Security Awareness setzt dort an, wo Technik endet – mit bewusst ausgelösten Phishing-Simulationen, die den Ernstfall üben, den man absichtlich entstehen lässt. Das eine verhindert, das andere härtet den Menschen.
Backups zu erzeugen ist einfach. Wiederherstellen zu können ist der eigentliche Maßstab. Unsere Veeam-Strategie ist mehrstufig aufgebaut: auf Disk, in die Cloud und auf Band. Ich teste die Wiederherstellung regelmäßig in isolierten Umgebungen, auch mit bewusst wechselnden Systemen. Denn ein Backup, das nie getestet wurde, ist kein Sicherheitsnetz – sondern nur ein gutes Gefühl.
Rund 80 Server, das gesamte Netzwerk, alle kritischen Dienste – überwacht mit PRTG für den Überblick, FortiAnalyzer für die Sicherheitstiefe, ExtremeCloud IQ für den Netzwerkstatus. So zeigt sich früh, wo es hakt – meist bevor es den Betrieb erreicht. Zunehmend unterstützen uns dabei eigene KI-Tools: Sie bewerten die anfallenden Informationen, verdichten sie und helfen, Warnungen früh und gezielt anzusprechen.
Die Werkzeuge, mit denen ich unsere IT-Landschaft steuere, absichere und weiterentwickle – vom Netzwerk über Sicherheit bis zu Backup und Monitoring.
Hier kommen viele Beteiligte zusammen – Fachbereiche, Dienstleister, Geschäftsführung, Techniker, Elektriker, Facility. Komplexe Projekte scheitern selten an der Technik, sondern daran, dass niemand den Überblick behält. Genau das ist meine Aufgabe.
Ich halte Themen intern, wo internes Know-how wachsen soll, und hole Spezialisten nur dort dazu, wo sie wirklich Mehrwert bringen. So bleibt das Team handlungsfähig, ohne mit jeder Spezialdisziplin dauerhaft belastet zu werden.
Konzept und Umsetzung gehören für mich zusammen: Wird es kritisch, zählt der Blick ins Detail – nicht nur das Papier. Für Fragen aus dem Team ist Zeit da, und bei parallelen Projekten kommt es auf klare Prioritäten an, damit Risiken früh sichtbar werden und am Ende etwas Funktionierendes steht.
Neue Technologien führe ich pragmatisch ein: klein anfangen, Wirkung zeigen, Vorbehalte ernst nehmen, Team mitnehmen.
Ich arbeite breit – über Netzwerk, Sicherheit, Virtualisierung, Monitoring und Backup hinweg. Aber entscheidend ist für mich nicht, wie viele Produkte ich kenne, sondern ob ich erkenne, wo etwas hakt, die passende Lösung finde und sie in die bestehende Umgebung einpasse. KI und Automatisierung nutze ich dabei immer öfter ganz praktisch – mit Python oder PowerShell – um wiederkehrende Abläufe zu beschleunigen und Fehler zu vermeiden.
IT ist Teamarbeit – auch wenn das Team manchmal klein ist. Ich spreche mit der Geschäftsführung auf strategischer Ebene, koordiniere Dienstleister und Spezialisten, arbeite mit Elektrikern und der Facility-Abteilung bei Infrastrukturprojekten zusammen und fördere aktiv Nachwuchstalente. Wenn zahlreiche Hersteller ihre eigenen Anforderungen an Zugriff und Synchronisation stellen, braucht es jemanden, der den Überblick behält und die Fäden zusammenhält. Das ist mein Job.
Aus drei Jahrzehnten Verantwortung ist bei mir ein feines Gespür für Kritikalität entstanden. Ich kontrolliere nicht um der Kontrolle willen – ich dosiere Sorgfalt nach Schadenshöhe. Das macht mich dort hart, wo es zählt, und schnell dort, wo Tempo wichtiger ist als Perfektion.
Für kritische Systeme – Firewall, Backup, Identität. Kein Blindflug: Logs, Nachweise, Rückfallebene, Dokumentation und klare Verantwortlichkeiten. Hier ist Skepsis Pflicht, nicht Macke.
Für relevante Entscheidungen. Tief prüfen, aber mit Stop-Regel: Risiken und Abhängigkeiten verstehen, dann entscheidungsfähig werden – statt endlos zu analysieren.
Für Prototypen und eigene Projekte. Klein starten, früh testen, schnell lernen. Hier darf etwas einfach funktionieren und Freude machen, bevor es perfekt ist.
„Ich bin kein Ideen-Sammler, sondern ein Realisierer: Ein Gedanke aus meinem Kopf soll Wirklichkeit werden – und bei vielen meiner Projekte ist er das längst. Kontrolle muss ich nicht loswerden. Ich muss nur wissen, wann sie Schutz ist – und wann sie der Werkstatt die Luft nimmt.“
Diese Projekte zeigen, wie ich arbeite: Ich erkenne, wo Infrastruktur an ihre Grenzen kommt, entwickle eine Strategie und steuere die Umsetzung – intern und mit gezielt eingebundenen Spezialisten.
Unsere Serverumgebung wird auf eine hyperkonvergente Plattform migriert. Gleichzeitig entsteht ein mehrstufiges Backup-Konzept mit Veeam – Disk, Cloud, Band und Orchestrator. Das Ziel: Nicht nur sichern, sondern im Ernstfall schnell und nachweisbar wiederherstellen können.
Unser Active Directory wird nach einem Tier-Konzept neu aufgebaut – mit klaren Schutzebenen, gehärteten Admin-Konten und frühzeitiger Angriffserkennung. Weil Identität heute das Einfallstor Nummer eins ist.
Von der alten Enterasys-Landschaft auf Extreme Networks – rund 1.000 Geräte, jeder Switch und Access Point durchdacht. Entscheidend ist aber nicht die Hardware, sondern das Zugangsprinzip: Über NAC kommt nur ins Netz, was sich per Zertifikat ausweist – bekannte Geräte, bekannte Kommunikation. Alles andere landet nicht im Vertrauensbereich, sondern wird segmentiert und von der Firewall kontrolliert.
Parallel dazu: BSI-konforme IT-Dokumentation mit Docusnap – bis runter zu den passiven Komponenten. Und die Erneuerung unseres FortiGate-Clusters, gekoppelt mit redundanter Telekommunikation. Kein Prestigeprojekt, sondern Grundlagenarbeit für einen stabilen Betrieb.
Wenn ich ein Problem sehe, will ich es lösen. Nicht irgendwann – sondern jetzt, mit dem was da ist. Diese Haltung hat mich über die Jahre immer wieder dazu gebracht, eigene Projekte zu starten. Manche wurden zu Startups, deren Produkte und Patente verkauft wurden. Manche Ideen wurden von größeren Herstellern aufgegriffen und weiterentwickelt. Seit der Geburt meines Nachwuchses habe ich alle kommerziellen Projekte abgegeben und baue heute ehrenamtlich – für Schule, Kindergarten oder wenn sich eine sinnvolle Gelegenheit ergibt.
In Werkstätten mit vielen Marken lag das Diagnosechaos in der Natur der Sache: jeder Hersteller eigene Software, eigene Kabel, eigene Anforderungen. Werkstattwunder war ein rollbarer Schrank mit eingebautem VM-Server, WLAN und USV — alles drin, sofort einsatzbereit, egal an welchem Standort. Die Diagnosesysteme liefen sauber getrennt nach Herstellervorgaben, aber zentral verwaltet. Aus Chaos wurde Struktur.
Fuhrparks mit mehreren Standorten haben ein Problem: Fahrzeuge fahren leer zurück, Ressourcen werden doppelt gebucht, der Überblick fehlt. Fahrdienstmanager.de hat das gelöst — Routenplanung inklusive Leerfahrten, Zuordnung von Fahrzeugen und Betriebsmitteln wie Anhängern, und eine zentrale Steuerung, die den Fuhrpark tatsächlich auslastet statt nur verwaltet.
Eine Machbarkeitsstudie für die Polizei Nordrhein-Westfalen — die erste behördliche Notruf-App als Proof of Concept. Über eine API-Schnittstelle des Innenministeriums zeigte die App aktuelle Einsatzmeldungen, schickte Push-Benachrichtigungen und navigierte zur nächsten Wache. Umgesetzt als Kooperation mit einer Medienagentur im Auftrag des Ministeriums. Einer der frühen Versuche, Bürger und Behörden digital in Echtzeit zu verbinden.
Bevor es Cloud-Speicher und automatische Synchronisation gab, war der Austausch großer Dateien zwischen Unternehmen ein echtes Problem. Prospektmanager.de löste das mit verschlüsseltem Punkt-zu-Punkt-Transfer per Drag-and-Drop — vergleichbar mit dem, was heute FTAPI oder Dracoon machen. Als Cloud-Lösungen den Markt übernahmen, wurde die Plattform verkauft.
Eine B2B-Fahrzeugbörse mit Versteigerung und DMS-Anbindung. Das Besondere: Ein Browser-Add-on, mit dem man plattformübergreifend nach Fahrzeugen suchen konnte — „BMW rot >30000” direkt eintippen, fertig. Dazu ein Benachrichtigungssystem, das Nutzer sofort informierte, wenn ein Fahrzeug ihren Kriterien entsprach. Im B2B-Handel, wo Geschwindigkeit zählt, ein echter Vorteil.
PDF hochladen, automatisch ein mobiles Online-Formular daraus machen, digital ausfüllen, rechtsgültig unterschreiben — das war Formalito. Zu einer Zeit, als mobile Formulargeneratoren kaum existierten. Per OCR wurden die Daten ausgelesen und an nachgelagerte Systeme übergeben. Kein Medienbruch, kein Papier, kein Umweg.
Toner bestellen klingt simpel — bis man merkt, dass 50 verschiedene Drucker 30 verschiedene Toner brauchen und niemand den Überblick hat. Tonermanager ordnete Toner den Druckern zu, prüfte Verbrauch gegen Papierverbrauch und schlug Standardisierung vor. Über das Monitoring wurden Zählerstände automatisch erfasst, Bestellungen ausgelöst und über die Anbindung ans Warenwirtschaftssystem direkt eingebucht. Vom Zählerstand bis zur Warenannahme — kein manueller Schritt mehr nötig.
Rund 2 Millionen Bilder pro Jahr — das war das Volumen, das App-geordnet verarbeitet hat. Fotos einmal erfassen, kategorisieren, und dann je nach Kanal in der richtigen Auflösung und dem richtigen Format verteilen. In der Hochphase lief das System in über 300 BMW-Händlerfilialen. Später übernahm der Hersteller die Idee und integrierte sie in seine eigene Plattform.
In einem Reifenhotel herrscht zweimal im Jahr Ausnahmezustand — und genau dann muss alles sitzen. Reifentage.de hat den Weg jedes Radsatzes vom Auftrag bis zur Hebebühne erfasst, fast wie ein Schnellrestaurant seine Bestellungen steuert. Dazu Fotodokumentation von Schäden, automatisch an den Kunden geschickt, und ein Analysetool für die Personalplanung in der Saison. Der größte Engpass war übrigens die Waschmaschine — das sieht man nur, wenn man den Prozess wirklich bis ins Detail misst.
Ein intelligenter Blinden- und Gehstock, der selbstständig navigiert. Mit Sensoren für Umgebung und Bewegung, einer 360-Grad-Kamera zur Hinderniserkennung, Braille-Joystick und Sprachsteuerung. Im Notfall informiert er automatisch Angehörige, überwacht Vitalparameter und zeichnet die Strecke auf. Patentiert — weil ich glaube, dass Technologie dort am meisten bewirkt, wo sie Menschen Selbstständigkeit zurückgibt.
Fünf Jahre im Einsatz bei Motul Deutschland. Die App importierte SAP-Exporte — CSV, Excel, TXT — und aktualisierte sich automatisch. Kein Entwickler nötig für Änderungen am Sortiment. Dazu ein Marketing-Feature: Produkte als Pakete bündeln und als eigene Angebote vermarkten. Kurz vor dem globalen Rollout entschied sich der Konzern für eine SAP-eigene Lösung.
Zusammen mit einem Modelabel: eine Machbarkeitsstudie für einen diskreten Alarmknopf in Kleidung. Kein sichtbarer Knopf, kein Komfortverlust — aber im Notfall sendet er still die Position und eine vordefinierte Nachricht an eine Kontaktperson. Mode trifft Sicherheit.
Vorher: Entsorgungsaudits mit Word-Formularen, nachträglich zusammengebastelt. Nachher: Eine App, direkt an SAP angebunden, die Motul ohne Entwickler selbst anpassen konnte. Audit durchführen, fotografieren, dokumentieren, sofort ausdrucken — alles in einem Durchgang statt in drei.
CONZI ist mein eigenes Konzept für einen digitalen Begleiter, der Kindern hilft, ihre Konzentration und Aufmerksamkeit spielerisch zu verbessern. Über KI-gestützte Zustandserkennung und visuelle Rückmeldungen erkennt CONZI, ob ein Kind konzentriert, abgelenkt oder motivationsbedürftig ist – und reagiert entsprechend. Die Darstellung bleibt dabei bewusst minimalistisch und kindgerecht, um nicht zu überfordern. Ziel ist es, Selbstregulation und Achtsamkeit auf einfache und positive Weise zu unterstützen.
Breasily ist ein autarkes Atemtrainingsgerät, das bewusst auf Smartphone, App oder Internet verzichtet. Über ein kleines Display und intuitive Visualisierungen können Kinder und Erwachsene spielerisch ihre Atmung steuern und trainieren. Die Übungen lassen sich individuell anpassen – mit Fokus auf Entspannung, Konzentration oder Energie. Fortschritte werden sichtbar gemacht, kleine Animationen sorgen für Motivation. Ziel ist maximale Wirkung durch minimale Ablenkung – ganz im eigenen Rhythmus.
Eine Auswahl aus 2025–2026 – eigene Projekte, in denen Künstliche Intelligenz steckt oder mit ihr entstanden ist.
Governance-Board für IT-Sicherheit entlang BSI: hält alle Security-Gewerke im Blick und erzeugt KI-gestützt die Jour-Fixe-Vorlagen für die Geschäftsleitung. Herzstück ist der Notfall-Button – bei Verschlüsselung (Ransomware) oder Komplettausfall, also genau dann, wenn man am schwersten an die richtigen Leute kommt, alarmiert ein Klick alle Ansprechpartner sämtlicher Security-Gewerke. Reaktion ohne langes Suchen, wenn jede Minute zählt.
On-Premise-KI-Assistent: ein lokal laufendes Sprachmodell beantwortet Fragen aus eigenen Quellen (RAG) – komplett ohne Cloud, auf eigener Hardware. Die Wissensbasis entsteht aus einfachen Dateien (CSV, TXT, Markdown); zusätzlich liest der Assistent den stetig wachsenden Intranet-Infobereich regelmäßig ein – so lassen sich alle Firmenprozesse im Dialog klären. Zero Trust, DSGVO-safe.
Zero-Trust-AirPrint-Bridge: ein Raspberry Pi spannt ein eigenes Druck-WLAN auf – drucken per AirPrint, galvanisch getrennt vom restlichen Netz. Ideal für Schulen, Krankenhäuser und öffentliche Orte: ein eigenes Captive Portal plus cloudbasierte Berechtigungssteuerung (z. B. über Google-Accounts) erledigt den Rest – sicheres Gastdrucken ohne Zugang zum internen Netz.
Cockpit für die Erneuerung einer Firewall-Landschaft: ein eigenes Dashboard zur Unterstützung von Bestandsanalyse, Zielarchitektur und Migrations-Fahrplan – gebaut, weil es von Herstellerseite kein passendes Werkzeug gibt.
Cockpit für Migration und Notfallplanung einer Virtualisierungs-Umgebung: ein eigenes Dashboard zur Unterstützung von Inventur, Abhängigkeits-Matrix und Wiederanlauf-Plänen – dort, wo die Standard-Tools an ihre Grenzen kommen.
Faktenbasiertes Politik-Portal – „Haben Sie Zeit für Politik?“. Über zahlreiche API-Importe zieht es ausschließlich belegbare Inhalte aus offiziellen Quellen: Bundestagsbeschlüsse, Gesetze, Abstimmungen, Abgeordnete, Haushalt, Steuern, Rente – alles quellenbelegt, ohne Meinung. Das Besondere: komplexe Politik wird durch die Erklär-Eule „Eulalia“ kindgerecht aufbereitet. Stack: Laravel, PHP, Tailwind, Alpine.js – mit eigenem KI-Agent-Team gebaut, live auf eigenem Server.
B2B-SaaS, das die Meeting-Kultur umdreht: nicht der Mensch wird eingeladen – das Meeting bewirbt sich bei den Teilnehmern und muss sich seine Daseinsberechtigung verdienen, bevor es stattfindet. Leitsatz: „2 nicht qualifizierte Meetings sind schlimmer als 2 berechtigte Krankheitstage.“ Kern sind 5 Phasen (Wunsch → Substanz → Urteil → Entscheid → Ergebnis) plus Gamification und Metriken (Treiber vs. Jäger, Scorecards). Ziel-Stack: Next.js, Supabase, Microsoft-Graph-Anbindung.
Minecraft-Mathe-Lernplattform für die Grundschule: Mathe-Üben als Quest mit Levels, Speed-Portal und Belohnungen.
„Google Maps für den Herd“: jedes Rezept in Schritte zerlegt, führt Schritt für Schritt durchs Kochen – mit Warenkunde-Wissensnetz.
Aus Fotos wird geordnete Dokumentation: vorgangsbezogen statt Galerie-Chaos, mit automatisch sprechenden Dateinamen.
Spielerische Web-App zum Kinderspiel „Gelbes Auto“: Auto sehen, Hersteller raten, Aufkleber sammeln. Mobile-first.
Während meiner Ausbildung bei Gissler und Pass betreute ich das Systemoperating auf AS/400-Systemen und unterstützte den Aufbau von IP-Netzwerken.
Schon damals entwickelte ich eigenständig erste Lösungen – PC-Schnittstellen, Synchronisationen und Excel-Makros für Finanzbuchhaltung und Disposition – und realisierte in COBOL/RPG eigene Projekte, u. a. eine Kalkulationsplattform für die Dalli-Werke.
Im Rahmen meiner Ausbildung entwickelte ich ein COBOL-Tool zur Optimierung der Lagerkapazitäten – durch gezielte Auslagerung selten benötigter Stanzwerkzeuge.
In der AS/400-Umgebung ohne externe Schnittstellen lief die Datenrecherche manuell über vergangene Auftragslisten. Das Tool erfasste, wertete aus und visualisierte die Werkzeugnutzung und erleichterte so die Auslagerungsentscheidungen.
Parallel zur IHK-Ausbildung absolvierte ich eine berufsbegleitende Qualifikation zum Anwendungsprogrammierer an der Handwerkskammer – mit Fokus auf strukturierte Programmierung in COBOL und Pascal sowie wirtschaftliche Grundlagen der Anwendungsentwicklung.
Als Abschlussarbeit entwickelte ich ein vollständiges Kassensystem – von der Anforderungsanalyse bis zur Umsetzung und Dokumentation.
Ein COBOL-basiertes Kalkulationssystem zur Optimierung der Prozesse zwischen dem Einkauf der Dalli Group und dem Verkauf von Gissler und Pass: Es ermittelte automatisch die besten Preis-Kombinationen auf Basis einer linearen Preis-Absatz-Funktion.
Kalkulationen wurden systematisch gespeichert und dokumentiert – als belastbare Basis für Verhandlungen und für eine effizientere Zusammenarbeit zwischen Einkauf und Verkauf.
Bei Adam Offergeld Logistik leitete ich den Netzwerkausbau an europäischen Standorten und entwickelte Schnittstellen sowie Emulationen zur Integration der IP-Kommunikation mit der IBM AS/400.
Ich führte frühe Software-Deployment-Konzepte ein (effizientere Verteilung und Aktualisierung von Anwendungen), verantwortete den Jahr-2000-Check der Hardware und führte GPS-basierte Lösungen zur Standortverfolgung und Optimierung der logistischen Abläufe ein.
Bei Stemmler Pressegrosso, einem Presse- und Zeitschriftengroßhandel, verantwortete ich die Administration des MVS-Mainframes und komplexe Betriebsabläufe.
Über Informix-Datenbankanalysen prognostizierte ich das Leseverhalten unter Berücksichtigung saisonaler Faktoren wie Ferien, Wetter oder Großereignisse wie der Fußball-WM – das optimierte die Bestellmengen, minimierte Rückläufer und senkte die Kosten erheblich.
In der nicht automatisierten Mainframe-Umgebung steuerte ich manuelle Prozesse wie Bestandsführung, Rechnungsstellung und Versand.
Seit 1999 verantworte ich die gesamte IT meines Arbeitgebers – von der strategischen Planung bis zur operativen Umsetzung.
Ich habe die IT-Infrastruktur in eine moderne, skalierbare und sichere Landschaft transformiert, die heutigen Anforderungen an Sicherheit, Compliance und Effizienz entspricht.
Als Systemarchitekt und IT-Stratege entwickle ich Lösungen, die Prozesse vereinfachen, den Arbeitsalltag der Mitarbeitenden erleichtern und Risiken minimieren.
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